Schaut euch Djosers Rundreise Japan & Südkorea, 22 Tage an

Rundreise Japan & Südkorea 22 Tage

Unterwegs in Ostasien – Zwischen Tradition und Zukunft

In Japan und Südkorea treffen jahrtausendealte Kulturen auf pulsierende Metropolen. Auf dieser 23-tägigen Reise besuchen wir ehrwürdige Tempel, beschauliche Gärten und futuristische Städte und lernen die Kulturschätze zweier außergewöhnlicher Länder kennen. Unterwegs erwarten uns Momente, die lange in Erinnerung bleiben: Wir überqueren die weltberühmte Kreuzung von Shibuya, schreiten beim Fushimi-Inari-Schrein durch Tausende leuchtend rote Torii-Tore und beobachten, wie das ikonische Torii der Insel Miyajima scheinbar aus dem Meer auftaucht. In Südkorea führt uns der Weg von den geschäftigen Märkten Busans über die altehrwürdige Tempelanlage Bulguksa in Gyeongju bis in die Hauptstadt Seoul. Wie auf allen Djoser-Reisen entscheiden Reisende selbst, wie intensiv sie die einzelnen Etappen erleben: den quirligen Großstadtdschungel erkunden, in grünen Parkoasen entspannen oder am azurblauen Pazifik spazieren gehen – für alle ist etwas dabei.

Vorteile bei Djoser

  • entdecke die Metropolen Tokio, Kyoto, Busan und Seoul
  • erlebe kulturelle Highlights in Nara, Kamakura und am UNESCO-Weltkulturerbe Haeinsa-Tempel
  • reise komfortabel mit dem Shinkansen und modernen Bahnverbindungen
  • übernachte in ausgewählten Komforthotels
  • genieße die perfekte Mischung aus Kultur, Geschichte und modernem Großstadtleben
  • entdecke die reizvolle Südküste Südkoreas
  • Frühstück in Südkorea inklusive
  • optionaler Ausflug zur DMZ (Demilitarisierte Zone)
  • erfahrene deutschsprachige Reisebegleitung
  • erlebe die Höhepunkte von Japan und Südkorea auf einer abwechslungsreichen Rundreise voller unvergesslicher Eindrücke.
 

Route und Karte

Routekaart Rundreise Japan & Südkorea, 22 Tage
  1. Frankfurt - Tokio
  2. Ankunft: Tokio
  3. Tokio
  4. Tokio, Ausflug: Kamakura
  5. Tokio
  6. Tokio - Kyoto
  7. Kyoto
  8. Kyoto; Ausflug: Nara und des Fushimi-Inari-Tempels
  9. Kyoto - Osaka
  10. Osaka - Himeji - Hiroshima
  11. Hiroshima
  12. Hiroshima - Fukuoka
  13. Fukuoka - Busan
  14. Busan: optional Ausflug Yachtkreuzfahrt
  15. Busan
  16. Busan - Gyeongju
  17. Gyeongju
  18. Gyeongju; Ausflug: Haeinsa-Tempel - Andong
  19. Andong - Punggi - Danyang - Seoul
  20. Seoul: optionaler Ausflug zur Nanta-Show
  21. Seoul: optionaler Ausflug zur DMZ (Demilitarisierte Zone)
  22. Seoul - Frankfurt

Reiseverlauf

Willkommen in Tokio, der futuristischen Hauptstadt Japans

Tag 1: Anreise Frankfurt – Tokio
Tag 2:
Ankunft in Tokio
Tag 3:
Tokio

Im Osten von Honshu, Japans größter Insel, liegt die pulsierende Hauptstadt Tokio. Hier beginnt unsere 23-tägige Reise durch Japan und Südkorea. Die Metropole begeistert mit dem Kontrast aus futuristischer Architektur, bunten Stadtvierteln und uralter Kultur.

Für eine Stadterkundung lohnt sich das Viertel Ginza, das mit seinem lebhaften Geschäftszentrum und eleganten Boutiquen Japans wirtschaftlichen Erfolg symbolisiert. Bunt und modern zeigen sich Akihabara und Shinjuku, wo technologische Innovation und kreative Popkultur aufeinandertreffen – abends verwandeln zahllose Leuchtreklamen Shinjuku in ein farbenfrohes Lichtermeer. Im quirligen Bezirk Shibuya überqueren wir die wohl berühmteste Kreuzung der Welt, bekannt auch aus „Lost in Translation", umgeben von großen Kaufhäusern und trendigen Shops für Japans stylische Jugend. Im benachbarten Harajuku bestimmen farbenfrohe Kleidung und internationale Modelabels das Straßenbild – nur wenige Schritte entfernt erinnern traditionelle Holzhäuser und sanft geschwungene Tempel an vergangene Zeiten. In Asakusa spüren wir beim Sensoji-Tempel die spirituelle Seele des Landes.

Mit der Yamanote-Ringlinie Tokio entdecken

Die Bahnlinie Yamanote ist eine unkomplizierte Möglichkeit, die Vielfalt Tokios kennenzulernen. Sie umrundet die Stadt in etwa einer Stunde und verläuft größtenteils oberirdisch. Viele der spannenden Stadtteile sind bequem mit dem Zug zu erkunden, der uns zudem einfach zu zahlreichen Restaurants, Bars und Cafés für kulinarische Entdeckungen bringt.

Ein Höhepunkt für Kulturinteressierte ist ein Besuch klassischer japanischer Theaterformen wie Kabuki oder Noh. In Ginza und Shinjuku finden mehrmals wöchentlich Aufführungen dieser kunstvollen, expressiven Darstellungsformen statt.

Tag 4: Tokio: Ausflug nach Kamakura
Tag 5:
Tokio

Kamakura: Bronze-Buddha & Zen-Tempel

Von Tokio aus führt uns ein Tagesausflug in die malerische Küstenstadt Kamakura, die im 12. Jahrhundert Sitz des ersten Shogunats war. Vor allem der berühmte Große Buddha (Daibutsu) – eine imposante Bronzestatue von 13 Metern Höhe – und der Tsurugaoka-Schrein ziehen viele Menschen aus Tokio und Umgebung an. Einen Ausflug wert ist auch der historische Tempelkomplex Hase-dera. Die Stadt bietet zudem eine Vielzahl an Zen-Tempeln, oft eingebettet in idyllische Gartenanlagen oder stimmungsvolle Parks mit mächtigen Zedern. Die lebendige Komachi-dori-Straße lädt mit Cafés, kleinen Geschäften und Ateliers lokaler Kunstschaffender zum entspannten Bummeln ein. Die traditionelle Architektur bewahrt die Atmosphäre längst vergangener Zeiten und zeigt eindrucksvolle Beispiele japanischer Gartenkunst.

Kyoto & Nara: Eintauchen in die Geschichte der früheren Hauptstädte

Tag 6: Tokio – Kyoto
Tag 7: Kyoto
Tag 8: Ausflug nach Nara und Fushimi-Inari-Schrein

Kyoto – das kulturelle Zentrum Japans

Mit dem Shinkansen fahren wir ins kulturelle Herz Japans – nach Kyoto, mehr als 1.000 Jahre lang Residenz des Kaisers. Noch heute prägen über 2.000 Tempel und Schreine das Stadtbild. Unweit des Bahnhofs liegt majestätisch der große, hölzerne Higashi-Honganji-Tempel, nicht weniger eindrucksvoll ist der 55 Meter hohe Toji-Tempel aus dem Jahr 796. Im Norden der Stadt besuchen wir den märchenhaften Goldenen Pavillon Kinkaku-ji, der sich im stillen Wasser spiegelt und seinem Namen alle Ehre macht.

Rund um den Kiyomizu-dera-Tempel im Osten der Stadt führen kleine Gassen zu klassischen Handwerksläden. Die japanische Gartenkunst, die hier ihren Ursprung hat, inszeniert auf kleinstem Raum harmonische Landschaften. Eine Reise in die Vergangenheit erleben wir bei einem Bummel durch das alte Viertel Gion: In den Teehäusern, den Ochayas, widmen sich Geishas noch heute traditioneller Künste. Ein Spaziergang durch die Gassen von Gion vermittelt einen Eindruck vom Kyoto vergangener Jahrhunderte.

Ausflug in die einstige Hauptstadt Nara

Auf einem Tagesausflug tauchen wir in eine weitere frühere Hauptstadt Japans ein: Nara, im 8. Jahrhundert nach dem Vorbild der chinesischen Tang-Hauptstadt Chang'an erbaut. Die Stadt liegt bis heute in einer prächtigen Parklandschaft, in der zahme Rehe leben. Im Zentrum des Parks thront der Todaiji-Tempel – eines der größten Holzgebäude der Welt – mit der 15 Meter hohen bronzenen Buddhastatue Daibutsu. Am anderen Ende des Parks lohnt sich ein Besuch des shintoistischen Kasuga-Taisha-Schreins, dessen Schreinanlagen von über 3.000 Laternen umgeben sind. Charakteristisch für Shinto-Schreine sind die markanten Torii-Tore, die den Übergang in den heiligen Raum symbolisieren.

Fushimi Inari und der Philosophenweg

Am selben Tag folgen wir beim Fushimi-Inari-Schrein einem Pfad durch Tausende leuchtend rote Torii, der sich durch einen bewaldeten Berghang schlängelt. Wer den Kyoto-Besuch mit einem zusätzlichen Spaziergang ausklingen lassen möchte, kann die Gedanken auf dem zwei Kilometer langen Philosophenweg schweifen lassen, der einem sanft plätschernden Bach folgt. Entlang des kleinen Kanals reihen sich Cafés, Boutiquen und Kunsthandwerksläden aneinander – besonders bezaubernd während der Kirschblütenzeit.

Tag 9: Kyoto – Osaka
Tag 10: Osaka – Himeji – Hiroshima

Osaka – Venedig des Ostens mit großer Foodszene

Weiter führt die Reise nach Osaka, dynamisch, modern und bis heute ein wichtiges Handelszentrum. Gemeinsam mit Kobe bildet die Stadt das wirtschaftliche Herz der Kansai-Region. Empfehlenswert ist eine Aufführung des Marionettentheaters Bunraku, einer überlieferten Form des japanischen Puppenspiels, die in Osaka entstanden ist. Typisch sind zudem die zahlreichen Wasserkanäle, die dem Zentrum den Beinamen „Venedig des Ostens" eingebracht haben. Auch ein Besuch der imposanten Burg Osaka-jo aus dem 16. Jahrhundert gehört zu jedem Osaka-Trip dazu.

Osaka gilt als Food-Hauptstadt Japans. Im bunten Viertel Dotonbori kosten wir Streetfood-Spezialitäten wie Takoyaki (gefüllte Teigbällchen mit Oktopus), Okonomiyaki (japanische Pfannkuchen) oder knusprige Gyoza. Größer könnte der Kontrast zur Tempelwelt Kyotos kaum sein.

Himeji – das weiße Juwel

Mit dem Shinkansen machen wir Halt in Himeji. Hier thront ein architektonisches Juwel über der Stadt: die Burg Himeji-jo, auch „Weißer Reiher" genannt. Ihre Ursprünge reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück und zählt zu den wenigen im Originalzustand erhaltenen Burgen Japans. Ihre strahlend weiß verputzte Fassade und die spektakuläre Bauweise machen sie zu einer der schönsten Burgen des Landes. Umgeben von liebevoll gepflegten Gärten und als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet, ist sie ein Highlight jeder Japan-Rundreise – insbesondere im Frühling, wenn die Kirschblüten in zartem Rosa blühen. Von Himeji reisen wir weiter nach Hiroshima.

Tag 11: Hiroshima
Tag 12: Hiroshima – Fukuoka

Hiroshima – von der zerstörten Stadt zur lebendigen Metropole

Von Himeji reisen wir nach Hiroshima. Der Name ist unweigerlich mit der schmerzvollen Erinnerung an die erste Atombombenexplosion der Menschheitsgeschichte verbunden. Zehntausende Menschen starben unmittelbar, unzählige weitere in den Monaten danach an den Folgen der Strahlung. An den 6. August 1945 erinnert der Friedenspark mit seiner markanten Atombomben-Kuppel – ein eindringliches Mahnmal und zugleich eine kraftvolle Botschaft des Neuanfangs.

Denn das heutige Hiroshima ist eine geschäftige, weltoffene Stadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Straßenbahngleise aus dem ganzen Land hierhergebracht, was Hiroshima heute zu einem lebendigen Straßenbahnmuseum macht. Ein weiterer Höhepunkt dieser Etappe ist die Insel Miyajima, wo das ikonische rote Torii scheinbar aus dem Meer auftaucht – eines der meistfotografierten Motive Japans. Wer möchte, kann den Mt. Misen zu Fuß oder per Seilbahn erreichen und wird oben mit einem beeindruckenden Panoramablick über die Bucht von Hiroshima belohnt.

Fukuoka – entspannter Ausklang in Japan

Bevor wir nach Südkorea weiterreisen, lassen wir den Japan-Aufenthalt in Fukuoka ausklingen. Die charmante Hafenstadt an der Nordküste Kyushus überzeugt mit einer lebhaften Restaurantszene direkt am Wasser: An den offenen Yatai-Garküchen entlang des Flusses treffen sich Einheimische und Reisende bei Ramen, gegrilltem Fleisch und einem kühlen Getränk zum entspannten Ausklang des Tages.

Tag 13: Flug Fukuoka – Busan
Tag 14: Busan: Optionale Nachtkreuzfahrt
Tag 15: Busan

Busan – Kultur und Kontraste in Südkoreas Süden

Mit dem Flugzeug erreichen wir Busan, Südkoreas zweitgrößte Stadt. Weiße Strände, grüne Hügel und geschäftige Märkte zeigen die abwechslungsreichen Seiten der Millionenstadt. Das bunte Gamcheon Culture Village schmiegt sich stimmungsvoll in die Hügel der Stadt: Schmale Gassen, verspielte WandmalereiGamcheon Culture Villageen und kleine Ateliers machen das ehemalige Armenviertel heute zu einem der beliebtesten Fotomotive Südkoreas. Der berühmte Jagalchi-Markt, Südkoreas größter Fischmarkt, bringt uns die Kulinarik des Landes näher. Am Haeundae Beach zeigt sich das moderne, maritime Flair der Stadt, und am UN Memorial Cemetery – der weltweit einzigen UN-Gedenkstätte für die im Koreakrieg gefallenen Soldaten – kehrt für einen Moment Stille ein. Wer möchte, besucht optional den buddhistischen Beomeosa-Tempel in den Wäldern vor den Toren der Stadt oder lässt den Abend bei einer Nachtkreuzfahrt entlang der beleuchteten Skyline Busans ausklingen.

Tag 16: Busan – Gyeongju

Tag 17: Gyeongju

Tag 18: Gyeongju – Haeinsa-Tempel (Mt. Gayasan) – Andong

Tag 19: Andong – Poonggi – Danyang – Seoul

Gyeongju – Museum ohne Mauern

 

Von Busan reisen wir nordwärts nach Gyeongju, treffend als „Museum ohne Mauern" bezeichnet. Über tausend Jahre lang war die „Golden City“ Hauptstadt des Silla-Königreichs, und diese reiche Geschichte ist bis heute an nahezu jeder Ecke spürbar – in alten Grabhügeln, kleinen Tempeln und prächtigen Buddhastatuen. Der auf Steinterrassen errichtete Bulguksa-Tempel aus dem Jahr 535 gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke der Silla-Dynastie und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hoch in den Bergen darüber verbirgt sich die Seokuram-Grotte, in der eine zentrale Buddhastatue von mehr als 30 Schutzheiligen umgeben ist. Im Zentrum der Stadt lädt der Tumuli-Park mit seinen zahlreichen Königsgräbern zu einem Spaziergang durch längst vergangene Zeiten ein, und im Gyeongju-Nationalmuseum lassen sich buddhistische Kunstwerke und Statuen aus der Silla-Zeit bewundern.

 

Haeinsa-Tempel und die Tripitaka Koreana

 

Der im Jahr 802 erbaute Haeinsa-Tempel liegt im Gayasan-Nationalpark undHaeinsa-Tempel umfasst mehrere Gebäude voller Schätze der Vergangenheit und wird heute noch als Kloster bewohnt. Seine größte Bedeutung verdankt er der Tripitaka Koreana – der umfassendsten Sammlung buddhistischer Schriften Ostasiens. Die über 80.000 Holzdruckplatten wurden 1251 fertiggestellt, nachdem die erste Version aus dem 11. Jahrhundert während der Mongoleninvasion zerstört worden war. Seit 1398 lagern sie im Kloster Haeinsa und sind bis heute außergewöhnlich gut erhalten. Seit 1995 zählen sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Andong und das historische Dorf Hahoe

Den Abend verbringen wir in Andong, das als kulturelles Herz Koreas gilt. Die Gegend ist ruhig und ländlich, und auch die Stadt selbst hat sich ihren ursprünglichen Charakter bewahrt – nicht umsonst wurden hier mehrere Freilichtmuseen eingerichtet, deren Schauplätze so authentisch wirken, dass das koreanische Fernsehen regelmäßig Serien dort dreht. Bei einem individuellen Spaziergang über die Old Market Street lassen sich regionale Spezialitäten, lokale Produkte und das alltägliche Leben der Einheimischen entdecken. Am nächsten Morgen gewährt uns das Dorf Hahoe einen eindrücklichen Blick in das Korea vergangener Jahrhunderte. Die Hanok-Häuser mit ihren geschwungenen Strohdächern liegen malerisch in einer Flussschleife des Nakdong. Gemeinsam mit der jahrhundertealten Maskentanzkunst vermittelt das Dorf ein authentisches Bild des ländlichen Koreas.

 

Tag 20: Seoul: optionaler Besuch einer Nanta-Show
Tag 21:
Seoul: optionaler Besuch zur DMZ
Tag 22:
Rückreise Seoul – Frankfurt

Tag 23: Ankunft in Frankfurt

Seoul – Ausklang in Südkoreas pulsierender Hauptstadt

Den Abschluss unserer Reise bildet Seoul mit seinen hoch hinausragenden Wolkenkratzern. In den Straßen entpuppt sich die Metropole als spannende Mischung aus Geschichte und Modernität mit einer florierenden Gastronomie. Ein Highlight ist der prächtige Gyeongbokgung-Palast, der bis ins späte 14. Jahrhundert zurückreicht: Nach mehrfachen Zerstörungen wurde der einstige Palast der Joseon-Dynastie seit den 1990er-Jahren originalgetreu rekonstruiert.

Südöstlich davon lädt das historische Viertel Insadong zum Bummeln durch Kunstgalerien, Teeläden und charmante Gassen ein, in denen Tradition und Moderne aufeinandertreffen. Für einen unvergesslichen Ausblick lohnt sich ein Abstecher zum Namsan: Vom Gipfel des grünen Hausbergs ragt der Seoul Tower empor, von dem aus sich die Millionenstadt in ihrer ganzen Weite bewundern lässt –im nahen Namsan Hanok Village dagegen befördern uns die ursprünglichen Häuser auf eine kleine Zeitreise zurück. Der trendige Stadtteil Myeongdong rundet mit seinen lebhaften Einkaufsstraßen die Vielfalt der Großstadt ab. Wer Lust auf Bühnenunterhaltung hat, kann optional die Nanta-Show besuchen, eine mitreißende, weitgehend wortlose Percussion-Comedy-Aufführung, die in Korea Kultstatus genießt.

Eine optionale Exkursion zur DMZ (Demilitarisierten Zone) bietet die seltene Gelegenheit, die Grenze zwischen Nord- und Südkorea aus nächster Nähe zu sehen. Die Region rund um die DMZ, die für Krieg und Frieden, Teilung und Wiedervereinigung steht, hat sich über Jahrzehnte zu einem einzigartigen Naturraum entwickelt. Möglich ist auch ein Besuch des dritten Infiltrationstunnels, den Nordkorea 1978 gegraben hatte, sowie des Imjingak-Parks, der einst zum Trost heimwehkranker Kriegsflüchtlinge angelegt wurde.

Bevor wir die Heimreise nach Frankfurt antreten, lassen sich zum Abschied auf einem der vielen Nachtmärkte Seouls noch einmal allerlei koreanische Spezialitäten genießen.

 

Noch mehr Japan oder Südkorea kennenlernen? Entdecke auch unsere anderen Japan-Rundreisen oder die 15-tägige Südkorea-Rundreise.

- No Airline

Leistungen

  • Internationaler Flug
  • Transfers mit Bus und Bahn, einschließlich Shinkansen
  • Übernachtungen in Hotels, in Südkorea mit Frühstück
  • Ausflug nach Kamakura mit Besuch des Amida-Buddha
  • Besichtigung von Nara einschließlich eines der größten Holzgebäude der Welt
  • Ausflug nach Miyajima mit Besuch des Itsukushima-Schreins
  • Ausflug zum Fushimi-Inari-Schrein mit seiner berühmten Torii-Allee
  • Besichtigung des UNESCO-Weltkulturerbes Burg Himeji
  • Stadtrundfahrt in Seoul
  • Ausflüge zu den UNESCO-Weltkulturerben Hahoe Folk Village und Haeinsa-Tempel
  • Deutschsprachige Djoser-Reisebegleitung
  • In Deutschland zu entrichtende Flughafen- und Sicherheitsgebühren

Exklusive

Nicht im Reisepreis enthalten:

  • Reiseversicherungen
  • Weitere Mahlzeiten (außer den oben genannten)
  • Eintrittsgelder – auch an den oben aufgeführten Ausflugszielen
  • Optionale Ausflüge
  • Trinkgelder
  • Persönliche Ausgaben

Änderungen vorbehalten.

Optionale Zusatzleistungen

  • Rail & Fly-Ticket: 95 € pro Person (bei Buchung bis spätestens 8 Wochen vor Abreise)

Wichtig: Änderungen oder Buchungen von Zusatzleistungen sind nur bis 8 Wochen vor Abreise möglich.

Flugzuschläge (inklusive)

Zusätzlich zu den Flughafensteuern berechnen die Fluggesellschaften Treibstoff- und Sicherheitszuschläge. Ein Gesamtbetrag für diese Zulagen ist im Reisepreis enthalten. Diese Beträge unterliegen häufig Änderungen aufgrund neuer Steuern/Gebühren und Änderungen der Kraftstoffkosten. Gegebenenfalls gibt Djoser eine Erhöhung weiter.

Anmerkungen

Diese Reise ist leider nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet, da sie eine gute körperliche Fitness voraussetzt. Hier geht es zu weiteren Informationen zur Eignung unserer Reisen für Personen mit eingeschränkter Mobilität.

Individuelle Freiheit kombiniert mit dem Komfort einer Gruppenreise

Ihr möchtet gerne im Rahmen einer gut organisierten Gruppenreise die Welt entdecken, aber dennoch selbst entscheiden, wie ihr die Reise gestaltet? Dann ist das Djoser Prinzip der „individuellen Freiheit mit dem Komfort einer Gruppenreise“ genau richtig für euch.

Wir kümmern uns um eine passende Flugverbindung, authentische Unterkünfte und geeignete Transportmittel, damit ihr einzigartige Begegnungen, unbekannte Kulturen und faszinierende Landschaften erleben könnt. Ihr entscheidet selbst, welche Ausflüge und welche kulinarischen Abenteuer ihr unternehmt - eure Djoser-Reisebegleitung steht euch dabei mit Rat und Tat zur Seite.

Gruppeninformation

Die Gruppengröße ist auf maximal 20 Personen begrenzt. Dies gewährleistet eine persönliche Atmosphäre während der 23-tägigen Rundreise durch Japan und Südkorea. Die Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung einer Reise liegt bei 10 Personen.

In unseren kleinen Gruppen reisen Einzelpersonen, Paare, Familien und Freunde gemeinsam. Alleinreisende sind bei Djoser herzlich willkommen – dank der offenen Atmosphäre findet man in der Gruppe schnell Anschluss.

Die Mindestteilnehmerzahl unserer Reisen liegt bei 10.

Noch unsicher?

Dein Urlaubsantrag ist noch nicht genehmigt oder du brauchst noch etwas Bedenkzeit? Kein Proplem - bis zu vier Monate vor Abreise kannst du bei ausreichender Verfügbarkeit eine kostenlose Reservierung vornehmen.

Bitte beachte:

  • Deine Reservierung ist 3 Tage lang kostenlos
  • Nach Ablauf der 3 Tage wird die Reservierung automatisch in eine verbindliche, kostenpflichtige Buchung umgewandelt.
  • Wenn du innerhalb der Reservierungsfrist zurücktreten möchtest, kannst du das ganz einfach über dein Mein Djoser-Portal erledigen. Solltest du dabei auf Probleme stoßen, schreibe uns bitte eine kurze E-Mail an info@djoser.de und teile uns deinen Rücktritt mit.



Internationale Gruppenreise

Bei diesem ausgewählten Reisetermin handelt es sich um eine internationale Gruppenreise. Die meisten Teilnehmer dieser Gruppe stammen aus den Niederlanden und Belgien. Für die Buchung von deutschen, österreichischen und schweizerischen Gästen stehen maximal 4 Plätze pro Termin zur Verfügung. Bitte beachtet, dass die im Preis inbegriffenen Flüge bei diesen Terminen immer ab/an Amsterdam (AMS) erfolgen, zudem werden die wichtigsten Informationen auf Englisch an unsere Gäste weitergegeben. Gerne könnt ihr zu eurer Buchung auch das "Park, Sleep & Fly" oder auf Anfrage auch Flüge ab/an Deutschland gegen einen Aufpreis buchen. Für weitere Informationen klickt bitte hier.

Praktische Infos

Unterkunft

Während unserer Rundreise durch Japan und Südkorea übernachten wir in komfortablen Mittelklassehotels, die sich meist zentral und in Bahnhofsnähe befinden. Die Zimmer verfügen über ein eigenes Bad/WC und sind mit Klimaanlage ausgestattet. Zur typischen Zimmerausstattung in Japan gehören in der Regel Baumwollkimono (Yukata), Hausschuhe, Föhn sowie Wasserkocher und Tee.

Beispielhafte Auswahl an Hotels während der Rundreise

 

Tokyo Via Inn Nihombashi Ningyocho 
Kyoto Keio Prelia Hotel Kyoto Karasuma Gojo
Osaka Hotel Plaza Osaka
Hiroshima Hiroshima Grand Intelligent Hotel
Busan Crown Harbor Hotel
Gyeongju Commodore Hotel Gyeongju
Andong Andong Grand Hotel
Seoul Garden Hotel Seoul

Es handelt sich um eine Auswahl beispielhafter Unterkünfte. Die endgültige Hotelliste steht ab neun Tagen vor Abreise in deinem Mein Djoser-Account zur Verfügung.

Fluginformationen

Die Flugzeiten und Fluggesellschaften können sich kurzfristig ändern. Die angegebenen Zeiten basieren auf aktuellen Informationen der Airline. Die endgültigen Flugdetails werden mit den Flugtickets, etwa 10–14 Tage vor Reisebeginn, per E-Mail versendet.

Transport

Japan und Südkorea verfügen beide über gut ausgebaute Verkehrsinfrastrukturen. In Japan legen wir einige Überlandstrecken mit dem Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen zurück. In beiden Ländern steht der Gruppe zudem ein eigener, vor Ort gemieteter Bus zur Verfügung – komfortabel ausgestattet, in den warmen Jahreszeiten klimatisiert und ideal, um Strecken durch interessante Haltepunkte zu unterbrechen. In den Städten ergänzen U-Bahnen, Busse und Regionalzüge das Angebot, um auch abseits der Hauptrouten flexibel unterwegs zu sein.

Da unsere Rundreise durch Japan und Südkorea in einer kleinen Gruppe stattfindet, ist das Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln problemlos möglich. Diese Form des Reisens ermöglicht uns zudem authentische Einblicke und direkten Kontakt zur gastfreundlichen Bevölkerung.

Leistungen

  • Internationaler Flug
  • Transfers mit Bus und Bahn, einschließlich Shinkansen
  • Übernachtungen in Hotels, in Südkorea mit Frühstück
  • Ausflug nach Kamakura mit Besuch des Amida-Buddha
  • Besichtigung von Nara einschließlich eines der größten Holzgebäude der Welt
  • Ausflug nach Miyajima mit Besuch des Itsukushima-Schreins
  • Ausflug zum Fushimi-Inari-Schrein mit seiner berühmten Torii-Allee
  • Besichtigung des UNESCO-Weltkulturerbes Burg Himeji
  • Stadtrundfahrt in Seoul
  • Ausflüge zu den UNESCO-Weltkulturerben Hahoe Folk Village und Haeinsa-Tempel
  • Deutschsprachige Djoser-Reisebegleitung
  • In Deutschland zu entrichtende Flughafen- und Sicherheitsgebühren

Ausflüge

Ausflüge – auf Entdeckungsreise, wie es dir gefällt

Bei den Ausflügen verbinden wir die Djoser-typische individuelle Freiheit mit dem Komfort einer Gruppenreise: Du gestaltest das Ausflugsprogramm ganz nach deinen eigenen Interessen. Wer Ruhe und Ursprünglichkeit sucht, wird in grünen Parks und traditionsreichen Tempeln fündig – wer lieber die moderne Seite Japans und Südkoreas erleben möchte, findet in futuristischen Wolkenkratzern und lebendigen Einkaufsstraßen der Metropolen faszinierende Eindrücke.

Dank des hervorragenden öffentlichen Verkehrsnetzes in Japan und Südkorea lassen sich viele Sehenswürdigkeiten problemlos auf eigene Faust oder gemeinsam mit Mitreisenden erkunden. Die Eintrittsgebühren sind – auch für gemeinsam besuchte Ausflugsziele – nicht im Reisepreis enthalten, sodass du nur für das zahlst, was du wirklich sehen möchtest.

Gemeinsame Ausflüge im Djoser-Programm

Einige Ausflüge unternehmen wir als Gruppe – sie sind im Reiseverlauf vorgesehen und werden von der Reisebegleitung organisiert:

  • Kamakura: Besuch des berühmten Daibutsu (Großer Buddha) und der in den bewaldeten Hügeln gelegenen Tempel.
  • Nara: Besuch der ehemaligen Hauptstadt mit dem imposanten Todaiji-Tempel – eines der größten Holzgebäude der Welt – und dem Shinto-Schrein Kasuga-Taisha.
  • Fushimi Inari: Besuch des Heiligtums mit seinem Pfad, der durch Tausende rote Torii-Tore führt.
  • Himeji: Besichtigung der als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichneten weißen Burg von Himeji – eine der schönsten erhaltene Burganlagen Japans.
  • Miyajima: Bootsausflug von Hiroshima zur heiligen Insel Miyajima mit Besuch des beeindruckenden, im Meer gelegenen Itsukushima-Schreins.
  • Haeinsa: Besuch des Tempels mit der größten Sammlung buddhistischer Schriften Ostasiens.
  • Hahoe: Ausflug zum Folk Village mit gut erhaltenen Hanok-Häusern.

Optionale Ausflüge – deine persönliche Entdeckungstour

Neben dem festen Programm steht eine Vielzahl optionaler Ausflüge offen – teilweise sogar kostenfrei. Hier einige Empfehlungen:

  • Tokio: Highlights wie der Meiji-Schrein (Eintritt frei) oder ein Tagesausflug ins wunderschöne Nikko mit seinen reich verzierten Tempelanlagen.
  • Kyoto: Der im See gelegene Goldene Pavillon (Kinkaku-ji) und der ruhigere Silberne Pavillon (Ginkaku-ji).
  • Hiroshima: Ein eindrucksvoller, bewegender Besuch im Peace Memorial Museum, der zu jeder Japanreise dazugehört.
  • Seoul: Besuch der Demilitarisierten Zone (DMZ), um die Grenze zwischen Nord- und Südkorea aus nächster Nähe zu erleben.
  • Seoul: Besuch einer Nanta-Show, einer weitgehend wortlosen Percussion-Comedy-Aufführung.
  • Busan: Nachtkreuzfahrt entlang der beleuchteten Skyline der Metropole.

Reisedokumente

Einreise nach Japan und Südkorea

Deutsche, österreichische und schweizerische Staatsangehörige benötigen für die Djoser-Reise nach Japan und Südkorea einen Reisepass, der mindestens für die Dauer des Aufenthalts gültig ist und über mindestens eine freie Seite verfügt. Für Südkorea gilt aktuell eine Befreiung von der elektronischen Einreisegenehmigung

Reisende mit einer anderen Staatsangehörigkeit empfehlen wir dringend, sich rechtzeitig bei der zuständigen Botschaft über mögliche abweichende Einreisebestimmungen zu informieren.

Aktuelle Informationen zu den Einreisebedingungen und zur Sicherheitslage sind auf der Website des Auswärtigen Amtes abrufbar: www.auswaertiges-amt.de.

Geld

In Südkorea benutzen wir den koreanischen Won (KRW) als offizielle Währung, und den aktuellen Wechselkurs könnt ihr zum Beispiel auf der Website von Oanda einsehen.

Mahlzeiten

Mahlzeiten – flexibel und authentisch genießen

Viel individuelle Freiheit gilt auch beim Essen: Auf unseren Gruppenreisen entscheidest du selbst, was, wann, wo und mit wem du essen möchtest. Auf der Suche nach einer bestimmten Spezialität? Vom koreanischen Barbecue über Streetfood-Stände bis zum gemütlichen Izakaya: Unsere Reisebegleitung hält Tipps für den kleinen und großen Hunger bereit. Um diese Freiheit zu gewährleisten, sind die meisten Mahlzeiten nicht im Reisepreis enthalten. Die Kosten für ein Hauptgericht liegen in der Regel sowohl in Japan als auch in Südkorea bei etwa 15 €.

Die Vielfalt der japanischen und koreanischen Küche

Die japanische Küche ist weit mehr als Sushi und roher Fisch. Die Basis vieler Gerichte bilden Reis und Sojaprodukte. Eine Auswahl beliebter Speisen:

  • Yakitori: Gegrillte Hähnchenspieße, meist über offenem Feuer zubereitet.
  • Tonkatsu: Paniertes Schweineschnitzel, serviert mit fein gehobeltem rohem Kohl.
  • Tempura: Leicht frittierte Fisch-, Garnelen- oder Gemüsestücke in einem dünnen Teigmantel.
  • Ramen, Soba, Udon: Nudelsuppen in verschieden gewürzten Brühen, serviert mit Gemüse, Fleisch, Fisch oder Ei.
  • Sukiyaki/Shabu-Shabu: Fondue-ähnliche Gerichte mit hauchdünn geschnittenem Rindfleisch, Tofu, Gemüse und Glasnudeln.
  • Yakiniku: Am Tisch selbst gegrilltes Fleisch und Gemüse – ein geselliges Erlebnis.

Auch die südkoreanische Küche hält ein kulinarisches Abenteuer bereit: Kräftige, oft scharfe Aromen, fermentierte Zutaten und viele Gemüsesorten prägen die Speisen. Typische Gewürze sind rote Peperoni, Schalotten, Sojasoße, fermentierte Sojapaste, Sesamöl und Ingwer. Eine Auswahl beliebter Speisen:

  • Kimchi: Eingelegter Chinakohl, gewürzt mit rotem Paprikapulver – Koreas Nationalgericht, das bei keiner Mahlzeit fehlt und in unzähligen Varianten und Schärfegraden zubereitet wird.
  • Koreanisches Barbecue: Über Holzkohle gegrilltes Fleisch mit Salaten und Gemüse, serviert mit spezieller Soße und in ein Salatblatt gewickelt gegessen.
  • Bibimbap: Reisschale klassisch mit buntem Gemüse, Ei und Fleisch, garniert mit scharfer Gochujang-Paste – vor dem Essen wird alles verrührt.
  • Bulgogi: Marinierte, hauchdünn geschnittene Rindfleischstreifen, süßlich-würzig gegrillt oder gebraten.
  • Tteokbokki: Walzenförmige Reiskuchen in würzig-scharfer Gochujang-Sauce – beliebter Streetfood-Klassiker.
  • Sundubu-Jjigae: Feuriger Eintopf mit seidigem Tofu, Gemüse und oft Meeresfrüchten oder Fleisch

Frühstück – landestypisch oder individuell

In Südkorea ist das Frühstück in Hotels im Reisepreis inbegriffen und besteht aus koreanischen und westlichen Elementen. In Japan ist das Frühstück nicht Teil der Übernachtung, viele Hotels bieten aber ein japanisches Frühstück an, das üblicherweise aus Reis, gegrilltem Fisch, Miso-Suppe und eingelegtem Gemüse besteht – teilweise ergänzt um eine westliche Alternative. Wer es lieber europäisch mag, findet außerhalb der Hotels zahlreiche Möglichkeiten: Bäckereien, Cafés oder kleine Supermärkte mit frischen Backwaren und Getränken befinden sich meist in unmittelbarer Nähe. 

Gesundheit

Gesundheit – gut vorbereitet reisen

Wir empfehlen, sich frühzeitig vor der Abreise über empfohlene Impfungen oder gesundheitlichen Vorsorgemaßnahmen für die Reiseroute und Reisezeit zu informieren. Außerdem ist es ratsam, ausreichend Medikamente für den persönlichen Bedarf mitzunehmen. Bei größeren Mengen empfiehlt sich eine schriftliche Bestätigung des Arztes, um mögliche Probleme bei der Einreise zu vermeiden.

Djoser unterstützt die gesundheitlichen Vorbereitungen mit einem Gutschein für ein kostenloses Beratungsgespräch beim Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin (BCRT). Diesen erhältst du direkt mit der Buchung und kann in jeder angeschlossenen BCRT-Reisepraxis eingelöst werden. Dort stehen qualifizierte Fachkräfte zur Seite, um gemeinsam den individuell sinnvollen Impfschutz für die Reise zu besprechen.

Weitere Informationsquellen für die gesundheitlichen Reisevorbereitungen: Centrum für Reisemedizin (CRM), Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin und Robert Koch-Institut (RKI).

Individuelle An- & Abreise

Individuelle Anreise & Landprogramm

Diese Reise kann – sofern die Mindestgruppengröße erreicht ist – auch ohne Langstreckenflug als sogenanntes Landprogramm gebucht werden. Bitte beachte, dass wir diese Option nur auf Anfrage und nicht zu allen Reiseterminen anbieten können. Als Veranstalter von Gruppenreisen sind wir gegenüber den Fluggesellschaften an vertraglich festgelegte Realisierungsquoten gebunden.

Wenn du individuell nach Tokio anreist, startet deine Gruppenreise am ersten Hotel der Japan-Rundreise. Die genaue Adresse sowie alle weiteren Informationen erhältst du mit den finalen Reiseunterlagen.

Trifft dein individuell gebuchter Flug zur gleichen Zeit wie der Gruppenflug in Tokio ein, kannst du dich natürlich gerne direkt am Flughafen der Gruppe anschließen. Bitte gib uns in diesem Fall vorab Bescheid.

Klima und Geografie

Klima & Geografie

Jahres- & Reisezeiten in Japan und Südkorea

Japan lässt sich am besten zwischen Frühling und Spätherbst bereisen. Besonders schön ist das Land während der Kirschblüte – von Ende März bis Anfang April. Dann verwandeln sich ganze Landstriche in ein Meer aus Blüten. Im Frühling steigen die Tagestemperaturen auf angenehme 20 °C. Das Wetter kann im April aber noch recht wechselhaft sein, und vor allem in höher gelegenen Regionen gelegentlich Nachtfröste möglich.

Der japanische Sommer beginnt etwa Mitte Mai und dauert bis Ende September. In dieser Zeit ist es meist heiß und sehr feucht – im Juli und August steigen die Temperaturen regelmäßig auf über 30 °C. Auch Anfang bis Mitte Oktober sind häufig noch 25 bis 28 °C möglich. Der November gehört zu den beliebtesten Reisemonaten. Die Herbstlaubfärbung ist spektakulär, das Wetter meist mild und trocken – und bei klarer Sicht zeigt sich der Mount Fuji bereits mit seiner ersten Schneekrone.

Durchschnittswerte zu Temperatur, Sonnenstunden und Regentagen für Tokio und Kyoto.

Frühling und Herbst gelten in Südkorea als angenehmste Reisezeiten. Der Frühling zeigt sich von milden Temperaturen und viel Sonnenschein geprägt, während sich die Landschaft in ein Meer aus Azaleen und Forsythien verwandelt. Die Tagestemperaturen steigen auf angenehme 20 °C, das Wetter kann aber – ähnlich wie in Japan – noch wechselhaft sein.

Der koreanische Sommer beginnt im Juni und bringt mit dem einsetzenden Monsun eine feuchte, teils regnerische Witterung mit sich. Im August, dem heißesten Monat, steigen die Temperaturen regelmäßig auf rund 30 °C bei hoher Luftfeuchtigkeit. Der Herbst zeigt sich von September bis November von seiner schönsten Seite: Die Tage sind noch mild und sonnig, während sich die Berglandschaften in leuchtendem Rot und Gold färben – eine der beliebtesten Reisezeiten für Südkorea. Im Winter, von Dezember bis Februar, sinken die Temperaturen häufig unter den Gefrierpunkt, gelegentlich mit Schnee.

Durchschnittswerte zu Temperatur, Sonnenstunden und Regentagen für Seoul.

Geografie Japans & Südkoreas

Japan liegt im nördlichen Pazifik und zieht sich entlang der Ostküste Asiens. Der Inselstaat besteht aus vier Hauptinseln – Honshu, Hokkaido, Kyushu und Shikoku – sowie etwa 6.000 kleineren Inseln. Die Gesamtfläche des Landes beträgt rund 377.700 km². Die Landschaft ist geprägt von Bergen, Vulkanen und tief eingeschnittenen Tälern. Etwa drei Viertel des Landes sind von Gebirgszügen durchzogen. Der höchste Punkt ist der heilige Berg Fuji mit 3.776 Metern auf der Hauptinsel Honshu.

Größere Ebenen finden sich fast nur in dicht besiedelten Ballungsräumen wie der Kanto-Region (Tokio, Yokohama) oder im Kansai-Gebiet (Osaka, Kyoto, Kobe). Da das Flachland begrenzt ist, werden vielerorts selbst steile Berghänge für die Landwirtschaft genutzt – oft in Form kunstvoll angelegter Terrassenfelder.

Die koreanische Halbinsel am östlichen Rand Asiens gelegen, ist entlang der Demarkationslinie in Nord- und Südkorea geteilt. Mit rund 100.000 km² ist Südkorea ähnlich groß wie Portugal. Die Halbinsel ist stark gebirgig – etwa 70 % der Fläche sind von Bergen und Hügeln bedeckt. Der höchste Gipfel ist der rund 2.000 Meter hohe Hallasan auf der Insel Jeju.

Südkorea wird von drei Meeren umgeben: dem Ostmeer im Osten, der Koreastraße im Süden und dem Gelben Meer im Westen. Während die östlichen Berge steil ins Meer abfallen und dicht bewaldet sind, sind die südliche und westliche Küste flacher und stärker besiedelt. Hier finden sich auch die Hauptanbaugebiete, vor allem für Reis. Im Westen liegen zudem zahlreiche wenig besiedelte Inseln, darunter die größte, Jejudo, eine der neun Provinzen Südkoreas.

Zeitverschiebung

Die Zeitverschiebung zwischen Japan sowie Südkorea und Deutschland beträgt +8 Stunden (MEZ) bzw. +7 Stunden während der hiesigen Sommerzeit.

Häufig gestellte Fragen

Warum mit Djoser nach Japan und Südkorea?

Mit Djoser erlebst du auf einer Reise gleich zwei faszinierende Länder Ostasiens – und in beiden die spannende Mischung aus Ursprünglichkeit und Hightech-Moderne, die diese Rundreise so einzigartig macht. In Japan wandelst du zwischen ehrwürdigen Tempeln und schillernden Metropolen: Du überquerst die weltberühmte Kreuzung von Shibuya, tauchst beim Fushimi-Inari-Schrein in ein Meer aus Tausenden Torii-Toren ein und erlebst, wie das Torii von Miyajima scheinbar aus dem Wasser emporsteigt. Auch Südkorea verbindet Geschichte und Gegenwart auf beeindruckende Weise: In Gyeongju besuchst du die jahrhundertealte Tempelanlage Bulguksa, bevor es weiter in die geschäftige Hauptstadt Seoul geht – hier verschmelzen der jahrhundertealte Gyeongbokgung-Palast und traditionelle Hanok-Häuser mit futuristischen Wolkenkratzern und den quirligen Straßen von Myeongdong.

Wie auf allen Djoser-Reisen entscheidest du selbst, wie intensiv du die einzelnen Etappen erlebst – ob eintauchen in den Großstadtdschungel, entspannen in grünen Parkoasen oder ein Spaziergang am azurblauen Pazifik.

Wann ist Kirschblüte in Japan?

Die berühmte Kirschblüte – in Japan „Sakura” genannt – beginnt Ende März im Süden und wandert bis Anfang Mai in den Norden. Unsere Abreisen zur Blütezeit sind entsprechend gekennzeichnet.

Welche Transportmittel werden genutzt?  

Wir reisen in Japan überwiegend mit dem Zug, darunter auch mit dem modernen Shinkansen – einem der schnellsten Züge der Welt mit ausgezeichnetem Bordservice und komfortablen Waggons, die beste Sicht auf Japans abwechslungsreiche Landschaft bieten. Einige Strecken legen wir im eigenen, klimatisierten Djoser-Reisebus zurück, in Südkorea nutzen wir ausschließlich den eigenen Bus. Dadurch haben wir jederzeit die Möglichkeit, anzuhalten, wenn wir ein Foto machen möchten oder uns die Beine vertreten wollen.

Wie funktioniert das Takkyubin-Gepäcksystem?

Auf vier Teilstrecken in Japan nutzen wir das praktische Gepäcktransportsystem „Takkyubin”. Dabei wird dein großes Gepäck direkt in die nächste Unterkunft geschickt – ein in Japan weit verbreiteter Service, der im Reisepreis enthalten ist. 

Wir empfehlen deshalb unbedingt ein kleines Handgepäckstück, wie z. B. Rucksack oder Umhängetasche, für Kulturbeutel, Kleidung zum Wechseln, Regenschutz und ggf. wärmerer Kleidung mitzubringen.

Wie bezahle ich in Japan und Südkorea?

In Japan spielt trotz seines futuristischen Images Bargeld noch eine wichtige Rolle: In manchen Restaurants, kleinen Geschäften und an Schreinen wird ausschließlich Bargeld akzeptiert. Yen bekommst du an Geldautomaten in Postämtern, am Flughafen oder in vielen 7-Eleven-Filialen – manche Automaten nehmen allerdings nur japanische Karten an, daher empfehlen wir, etwas Bargeld in Yen oder Euro mitzunehmen.

In Südkorea ist es genau umgekehrt: Kartenzahlung mit Visa oder Mastercard ist die Norm und wird nahezu überall akzeptiert, selbst bei kleinen Beträgen. Bargeld brauchst du nur für traditionelle Märkte, Streetfood-Stände oder die Nahverkehrskarte. Geldautomaten mit der Aufschrift „Global ATM" nehmen zuverlässig ausländische Karten an.

Kann ich mein Handy in Japan und Südkorea nutzen?

Das Mobilfunknetz in Japan ist sehr gut ausgebaut. Moderne Smartphones funktionieren in der Regel problemlos. Informiere dich vorab bei deinem Anbieter über Roaming-Konditionen und mögliche Auslandspakete. Alternativ kannst du eine eSIM oder vor Ort eine lokale SIM-Karte nutzen. Auch in Südkorea ist die mobile Netzabdeckung sehr gut. Viele Reisende nutzen dort ebenfalls eine lokale SIM-Karte oder eSIM als günstige Alternative zum klassischen Roaming.

Kann ich meine Ladegeräte in Japan nutzen?

In Japan beträgt die Netzspannung 100 Volt. Ladegeräte für Smartphones, Tablets oder Laptops funktionieren in der Regel problemlos, da sie meist für unterschiedliche Spannungen ausgelegt sind. Bei Geräten mit höherem Stromverbrauch, wie Föhnen oder Lockenstäben, solltest du vorher prüfen, ob sie mit 100 Volt kompatibel sind. Für europäische Stecker wird ein Adapter benötigt. In Südkorea beträgt die Netzspannung 220 Volt – ähnlich wie in Europa. Hier ist meist kein Spannungswandler nötig.

Welche Mahlzeiten sind im Preis enthalten?

In Südkorea ist das tägliche Frühstück inbegriffen. An den übrigen Tagen entscheidest du selbst, wann und wo du essen möchtest – eine tolle Gelegenheit, die vielfältigen Küchen Japans und Südkoreas zu entdecken.

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